Heftiges Erdbeben fordert keine Verletzte
Panik unter der Bevölkerung
In der Dominikanischen Republik hat sich am Samstag (6.) um 20:32:37 UTC ein heftiges Erdbeben der Stärke 5,1 auf der Momenten-Magnituden-Skala ereignet. Die Erschütterung trat in einer Tiefe von nur 19.9 km (12.4 Meilen) auf, wurde ebenfalls in Haiti registriert und hat zu Panik unter der Bevölkerung geführt. Nach Angaben des Zivilschutzes versammelten sich die Bürger von Barahona in Parks und anderen Orten. In der Universidad Católica Tecnológica de Barahona bewegten sich die Sitze für mehrere Sekunden, Schäden wurden nicht gemeldet. Der in Cabral lebende Reporter Rafael Féliz berichtete, dass das Beben deutlich und mit großer Intensität zu spüren war.

Eine Übung zur Tsunami-Frühwarnung “Carribbean Wave 11″ im letzten Jahr hatte ergeben, dass die Dominikanische Republik für den Tsunami-Ernstfall nicht gerüstet ist. Der für die Übung verantwortliche Sprecher Juan Manuel Mendez teilte mit, dass die Behörden des beliebten Urlaubsparadieses nicht einmal einen Fluchtplan zur unmittelbaren Reaktion einer solchen Naturkatastrophe vorliegen haben. Das letzte Mal, dass ein Tsunami in der Dominikanischen Republik aufgezeichnet wurde, war im Jahr 1946. Damals zerstörte eine Welle mehrere Dörfer in der Provinz María Trinidad Sánchez, 190 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt. Nach historischen Aufzeichnungen wurden damals rund 500 Menschen getötet.
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